Stellungnahmen
LH Hans Niessl zum KirschblütenwegDas Burgenland ist auf dem Weg zum Ökoland Nummer 1. In vielen Bereichen stellen wir unter Beweis, dass uns der Schutz der Natur, dass uns Umwelt- und Klimaschutz ein zentrales Anliegen ist. Wir haben das Welterbe, den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, vier Naturparks im Land. Und ein weiterer Meilenstein im Bereich des Naturschutzes ist der Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge. Denn dieses Gebiet ist für eine touristische Nutzung unter Wahrung des Schutzzweckes besonders geeignet. Ich bin davon überzeugt, dass es ein großes Potential für den sanften Tourismus hier in dieser Region gibt.
Franz Steindl über Umwelt und Ressurcen
Ich habe mich immer für einen sanften und schonenden Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen unserer Region ausgesprochen. Deshalb stehe ich auch zu den Schutzgebieten und der Einhaltung der Verschlechterungsbestimmungen.
Franz Steindl, Landehauptmannstellverteter ÖVP
Ing. Wolfgang Seipelt zum Thema Weinbau
Der Burgenländische Qualitätswein hat in den letzten Jahren einen großen Aufschwung erlebt. Insbesondere die Region Neusiedlersee mit den nach Osten liegenden Hängen des Leithagebirges bieten ideale Voraussetzungen für edle Sorten. Mit jedem Weingarten, der nicht mehr bewirtschaftet wird, geht ein Stück Burgenländische Kultur und Identität unwiederbringlich verloren.
Ing. Wolfgang Seipelt, Träger des goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich und Legat (W) der europäischen Weinritterschaft
Mag. Hermann Früstück über Widmungsveränderungen im betroffenen Gebiet
Das Gelände am Südhang des Leithagebirges zwischen dem Waldrand und den Siedlungsgebieten ist eine reich strukturierte, kleinräumige und naturnahe traditionelle Kulturlandschaft. Zwischen den landwirtschaftlich genutzten Flächen befinden sich, oft reich verzahnt mit den vielfältigen naturnahen Ausläufern des Waldes und Waldrandes, eine Vielzahl von natürlichen bis naturnahen Kleinstlebensäumen mit unterschiedlichster Struktur (z.B. Trockenrasen, Magerwiesen, Hecken, Buschgruppen, Brachen etc.), meist Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten. Aus diesen Gründen sind große Teile dieses Gebietes in irgendeiner Form geschützt, wenn nicht Naturschutzgebiet dann aber Landschaftsschutzgebiet, Natura 2000-Gebiet oder demnächst Naturpark. Wenn es in diesem sensiblen Gebiet zu Kulturumwandlungen oder Erweiterungen des Siedlungsgebietes kommen soll, dann müssen diese Bestrebungen von Fachleuten genauestens begutachtet und beurteilt werden, damit Eingriffe in diese wertvolle Landschaft, wenn überhaupt möglich, äußerst schonend und nachhaltig umgesetzt werden.
Mag. Hermann Frühstück, Landesumweltanwalt






